#vogelfree Lifestyle

Erfreute Rückschau statt blauäugige Vorschau!

Und, der Fitnessstudio Anmeldung für 2019 schon direkt die fristgerechte Kündigung beigelegt? Mal im Ernst, was erhoffen wir uns eigentlich von diesen blauäugigen Neujahrsvorsätzen die wir praktisch schon mit dem Aussprechen gedanklich brechen? Ist der Gruppendruck und die teuflische Mischung mit den zwei Bierchen am letzten Abend des Jahres wirklich als glaubhafte Ausrede zu gebrauchen? Ganz abgesehen davon, was ist überhaupt ne „glaubhafte Ausrede“?!

Chris, #vogelfree Jünger der ersten Stunde, bloggt für euch in der Kategorie „#vogelfree Lifestyle – wie wir ticken, und warum!“ zum Ursprung der Bewegung, den Menschen hinter dem Vogelspirit und ihre Gedanken zum Erleben des Lebens als Abenteuer

Der Neujahrsvorsatz, die anerzogene Hoffnung. Nach meinem Empfinden ist der Brauch des Neujahrsvorsatzes häufig schon so verinnerlicht, dass die Sinnhaftigkeit kaum bis nicht mehr hinterfragt wird. Bereits in jungen Jahren wird einem schon förmlich anerzogen, sich für das kommende Jahr etwas möglichst Erstrebenswertes, „Gutes“, vorzunehmen. Die Glaubwürdigkeit des anvisierten Zieles entkräftet man mit zunehmendem Lebensalter durch abschwächende Wörter wie „versuchen“, „wieder mal“, „hoffentlich“ dann schon bestenfalls humorvoll selbst. Damit bringt man sich selbst aus der Schussbahn und liefert schon vorab die passende Rechtfertigungsgrundlage für Kontrollfragen anderer im Verlauf der nächsten 365 Tage.

Jahreswechsel – mehr Pseudodeadline als „sauberer Schnitt“. Sicherlich bietet sich der Beginn eines neuen Jahres für einen Neubeginn rein kalendarisch praktisch an. Aber muss es das? Geht es bei der Verfolgung eines Zieles nicht mehr um das Ziel und die ernsthafte Herangehensweise an sich, als das schön anzusehende Start- und Enddatum? Unabhängig vom Kalendertag solltet ihr kritisch hinterfragen wie sinnhaft es ist, eine für euch wirklich relevante Entscheidung mit zwei Promille auf dem Kessel zu besiegeln.

Der vogelfree Neujahrstipp: Nutzt den Zeitpunkt und die Umgebung von euch wichtigen Personen doch lieber dafür, auf die erfreulichen und für euch wertgeschätzten Momente des vergangenen Jahres zurück zu blicken. Über vergangene, coole Erlebnisse lässt sich auch in geselliger Atmosphäre mit einem Bierchen oberhalb der Schmerzgrenze entspannt und risikobefreit philosophieren! Und wer weiß, erfahrungsgemäß kristallisieren sich in diesen Gesprächen dann durchaus realistische und spannende Projekte für 2019, die ihr dann ausgenüchtert und strukturiert anpacken könnt. Egal ob am 15.01. oder 28.02., dann wenn es für euch passt.

Und denne – lebt ihr´s einfach!

Chris

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